Wie Ablaufleistungen bisher schön gerechnet wurden

Seit mittlerweile rund 7 Jahren analysiere ich die Kosten von Investmentanlagen und Altersvorsorgeverträgen sowohl für die von mir betreuten Honorarberater-Kollegen, als auch für meine Kunden.
Der größte Fallstrick zeigt sich in den Hochrechnungen, um eine voraussichtliche Ablaufleistung darzustellen. Kaum eine Gesellschaft berücksichtigt alle Kosten und kaum eine Gesellschaft verzichtet darauf, durch (nicht garantierte) Überschüsse die Ablaufleistungen schön zu rechnen.
Erfreulicherweise sorgt der Verbraucherschutz sowie die Gesetzgebung dafür, dass Kapitalanlagen und Versicherungsgesellschaften ihre Kostenstruktur zunehmend transparent darstellen müssen. Folgender Artikel (hier verlinkt) beschreibt die “Brutto- vs. Nettomethode” und zeigt, wie bspw. das Marketing der Zurich dies nun positiv für sich nutzen möchte. Es ist die Rede von “noch transparenter und kundenfreundlicher” – ABER: dies bedeutet und ist ein weiterer Beleg dafür, dass bisher in mehreren Millionen Altersvorsorgeverträgen die prognostizierten Ablaufleistungen schön gerechnet wurden und daher nicht realistisch sind. Allein der Unterschied zwischen der Brutto- und Nettomethode macht bei 150 EUR auf 30 Jahre Laufzeit über 30.000 EUR aus!
Ich kann nur empfehlen, sich damit auseinanderzusetzen und seine bestehenden Verträge zu analysieren, bevor man zu spät erkennt, dass zehntausende Euro an Ablaufleistung fehlen.
Wirklich transparent und kostengünstig ist beispielsweise ein provisionsfreier Honorartarif, der hält was er verspricht. Von 12/2010 bis heute wurden 15.600 EUR eingezahlt; das aktuelle Guthaben beträgt rund 22.100 EUR.

Wenn Sie Fragen haben nehmen Sie mit mir Kontakt auf.

Jetzt kostenfreies Erstgespräch anfordern

Beispiel_Verlauf eines Honorartarifes